Wie alles beginnt. Erstes Buch Mose, Kapitel 2 bis 22.
Urgeschichten des Glaubens II

In letzter Zeit hat sich die Arbeit in unserer Stadtkirche neu justiert. Menschen aus anderen Ländern und Kulturen kommen zu uns und fragen: Was glaubt ihr Christen? In Einzelgesprächen und Kirchenführungen, im Integrationskurs Christentum und in regelrechten Taufkursen versuchen wir zu buchstabieren, was die Kultur im Lande seit Jahrhunderten geprägt hat und von was Christenmenschen überzeugt sind.
Auch der Bibel-Lese-Kurs, der seit Jahren fest zum Rhythmus unseres Stadtkirchenjahres gehört, hat reagiert. Wir wollten systematischer vorgehen und in diesem Jahr noch einmal ganz von vorn anfangen. Wir wollen die fundamentalen Geschichten der Bibel lernen, die sich als rote Themenfäden vom Alten bis ins Neue Testament ziehen. Im Frühjahr begann es unter dem Titel »Wie alles beginnt: Urgeschichten des Glaubens« mit den ersten Erzählungen im Ersten Buch Moses (Schöpfung, Adáms Rippe, Baum der Erkenntnis, Sünde Kains). Unser Herbst-Bibel-Lese-Kurs fährt nun mit diesen Urgeschichten fort, die es in sich haben. Sie erzählen nicht (nur), wie es früher einmal war. Sie erzählen (im Bühnenbild der Vergangenheit), wie es heute um uns Menschen steht, »wie wir ticken«, und was es heißt, Wesen aus Himmel und Erde zu sein. Die Gläubigen früher mochten keine Dogmen, also Lehrsätze über Gott und die Welt. Die ersten Gläubigen mochten Geschichten, in denen sie sich spiegeln und etwas vom unsichtbaren Gott »sehen« konnten. Man dozierte nicht, man erzählte, was einem widerfahren ist. Deswegen verfolgen wir im Herbst vier weitere Geschichten und schauen uns an, was wir davon (und mit ihrer Hilfe) in unseren Tagen heute wiederentdecken.
Die Feiertage in diesem Herbst liegen so, dass wir von unseren gewohnten Mittwochabenden auf die Dienstage ausweichen müssen. Das ist ungewohnt, hat aber seinen Reiz. Denn – so haben wir im Frühjahr gelernt – der Dienstag ist nach der Bibel jener Wochentag, den Gott zweimal »gut« nennt. An Dienstagen gelingt alles zweimal so gut.

Zeiteinteilung

Um 19 Uhr beginnen wir im Foyer der Johanneskirche. Spätestens um 21 Uhr beenden wir unseren Abend. An jedem Mittwoch bleibt das Café im Foyer nach 18 Uhr geöffnet. Kommen Sie ruhig etwas früher und sammeln Sie sich bei einem Kaltgetränk - die Kaffeemaschine muss leider vor Seminarbeginn zum Schweigen gebracht werden.

Anmeldung 

... telefonisch über unsere Sekretärin Frau Ortmanns (0211 60170815) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder im Pfarrbüro (0211 135898, Pfarrer Vetter, Pfarrer Tischler, Pfarrer Frantzmann); oder kommen Sie einfach unter der Woche ins Café und hinterlassen uns Ihre Adresse.

FAQ

Darf man auch teilnehmen, wenn man sich nicht gut in der Bibel auskennt oder dem Religiösen eher distanziert gegenüber steht ? – Selbstverständlich. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme, ob Sie nun mitdiskutieren oder einfach zuhören möchten.

Macht die Teilnahme Sinn, auch wenn man nicht an jedem der vier Abende da sein kann ? - Auf jeden Fall. Jeder einzelne Abend steht auf eigenen Füßen und gibt einen Einblick ins Ganze.