Gottesdienst live Text

Ellipse von Katharina Grosse, angebracht außen an der Johanneskirche

28. Februar bis 22. März 2020

Irena Paskali wuchs in Skopje, Mazedonien, auf und studierte an der dortigen Akademie der bildenden Künste. Später wechselte sie an die Kunsthochschule für Medien Köln, wo sie ihr postgraduales Studium abschloss.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen der Mensch und seine Identität in der Gesellschaft. Die Werke sind durch einen sozio-politischen Hintergrund motiviert: Konflikte, Zerrissenheit der Kulturen und Religionen, Verfremdung. Themen, die sie in ihrer Heimat hautnah erlebte und die sie weiter begleiten. Den Orten, Themen und Menschen nähert sie sich dabei wertfrei in einer erzählenden Rolle.
Das Projekt »Die Ruine« entstand in Sefrou, Marokko, während eines Artist in Residence Programms. Es kombiniert Zeichnungen, Fotografie und eine Videoinstallation.
In der Altstadt von Sefrou im Norden Marokkos lebte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine der größten und ältesten jüdischen Gemeinschaften Marokkos, die bis ins 9. Jahrhundert zurück belegt ist. Durch Flucht und Vertreibung anlässlich der israelischen Staatsgründung verlassen, nagte an den historischen Gebäuden der Zahn der Zeit. Diese stummen Zeitzeugen sind heute Kulisse eines Alltags. Menschen haben hier ihre Orte der Begegnung, leben ein einfaches Leben. In unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen nähert sich Irena Paskali diesem Ort, interpretiert seine Seele und inspiriert zu Lebendigkeit.

Sefrou7 c Irena Paskali 240Freitag, 28.2.
19:00 Choral Evensong – Der musikalische Gottesdienst nach anglikanischer Tradition in der Johanneskirche mit Pfarrer Dr. Uwe Vette und der Johanneskantorei unter Leitung von Wolfgang Abendroth
20:00 Eröffnung der Ausstellung

 

Freitag, 20.3.
19:00 Freitag um 7 – Frühling
Zum Frühlingsanfang spielt Wolfgang Abendroth Werke von Bach, Lemare und Vierne. Improvisationen über marokkanische Melodien ergänzen das Programm und markieren das Ende der Ausstellung.

Die Ausstellung war vom 28. Februar bis 22. März immer dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. 
Eine Wanderausstellung der Evangelischen Kirche im Rheinland
Christoph Dahlhausen
Konstantinos Angelos Gavrias
Krüger & Prothmann
Molitor & Kuzmin
Diana Ramaekers

Um den Dialog zwischen Theologie und Lichtkunst zu vertiefen, präsentiert die Evangelische Kirche im Rheinland die Wanderausstellung »und … LICHT«. Sieben international renommierte Künstlerinnen und Künstler haben Werke für die Ausstellung geschaffen, die sich mit dem Thema Licht befassen, christliche Botschaften beleuchten und hinterfragen. Die Ausstellung wandert durch verschiedene Kirchen im Rheinland und so treten die einzelnen Arbeiten an den jeweiligen Orten in Beziehung zur Architektur der Räume und den dort herrschenden Lichtverhältnissen. Zu sehen sind neben Projektionen, Videoinstallationen und Fotografie auch Glasarbeiten und Lichtobjekte.

Donnerstag, 21. November | 19 Uhr – Eröffnung der Ausstellung
Nach einer kurzen Begrüßung und einer kompakten Kuratorenführung durch die Ausstellung sprechen Kurator Holger Hagedorn und Dr. Frank Vogelsang, Leiter der Evangelischen Akademie im Rheinland, auf dem Podium im Foyer mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern.

In der Woche vom 26. bis 29. November widmeten sich die 10-Minuten-Andachten Dienstag bis Freitag um 18 Uhr dem Thema der Ausstellung.

Freitag, 29. November | 19 Uhr – Der Sonne Licht und Pracht - Blechbläserensemble CON SPIRITO
Licht kann hell sein, dämmrig, entlarvend, schummrig oder festlich glänzend. Unter der Überschrift »Der Sonne Licht und Pracht« bringt das Programm verschiedenste Lichtstimmungen zu Gehör – musikalisch und poetisch. Es ist Mischung aus Lesung und Konzert, der Eintritt ist frei.
Text: Pfarrerin Mareike Maeggi
Musik: Landesposaunenwart Jörg Häusler und Blechbläserensemble CON SPIRITO

Samstag, 14. Dezember | 17 Uhr – Kuratorenführung durch die Ausstellung mit Holger Hagedorn

Die Ausstellung war vom 21. November bis 18. Dezember 2019 in der Johanneskirche zu sehen.
Bilder aus der Palliativstation

Gezeigt wurden Fotografien von Bildern, die Menschen auf der Palliativstation gemalt haben. Die Gemälde dokumentieren eindrücklich die kreativen und kommunikativen Prozesse, die an solch einem besonderen Ort stattfinden können.
Manche entdecken hier eine Form, Lebendigkeit zu bewahren. Andere empfinden den ursprünglichen Stolz der Kunstschaffenden über ihr Werk.

Entstanden sind die Bilder im Rahmen der kunsttherapeutischen Begleitung durch Ute Zaruba-Simmonds auf der Palliativstation des Florence-Nightingale Krankenhauses Kaiserswerth.
Sie veranschaulichen die Fähigkeit der Menschen, sich durch die Nähe des Sterbens berühren und verändern zu lassen und eröffnen so den Betrachtenden die Möglichkeit, sich neu auf die Wege zwischen Himmel und Erde einzulassen.

Dienstag 8. Oktober | 18 Uhr – Eröffnung der Ausstellung
Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt im Rahmen der 10-Minuten-Andacht mit Pfarrer Dr. Ulrich Lüders. Eine Ausstellung anlässlich der Woche der Seelsorge im Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf.

Sonntag, 13. Oktober | 10 Uhr – Gottesdienst zur Woche der Seelsorge
mit Pfarrer Dr. Ulrich Lüders und Team der Abteilung Seelsorge des Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf

Die Ausstellung war vom 8. bis 13. Oktober 2019, dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Ein Projekt des »Runden Tisch Outsider Art« in Düsseldorf

Im November 2018 trafen sich Künstlerinnen und Künstler des »Runden Tisch Outsider Art« in den Räumen des LVR Klinikum. Unter Anleitung von Studierenden der Kunstakademie Düsseldorf wurde zu den Bereichen Fotografie, Bildhauerei und Malerei im Rahmen von Workshops gearbeitet. Die entstandenen Kunstwerke werden jetzt zum Mal hier in der Johanneskirche einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

Der »Runde Tisch Outsider Art« hat sich vor mehreren Jahren gegründet und vereint verschiedene Organisationen und Initiativen. Er sieht seine Hauptaufgabe darin, Künstlerinnen und Künstlern mit einem Handicap aus Düsseldorf zusammen zu bringen, gemeinsam zu arbeiten und Ausstellungen zu organisieren.

Die teilnehmenden Gruppen der Ausstellung waren:
trialog-bewo / Düsseldorf, Malwerkstatt SPZ Talstraße / Gesundheitsamt Düsseldorf, Kunstatelier Studio 111 / Haus St. Josef Düsseldorf, Kultur in der Klinik / LVR Klinikum Düsseldorf, Elan e.V. / Düsseldorf

Freitag, 1. Februar | 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung im Rahmen der 10-Minuten-Andacht

Die Ausstellung war vom 1.-25. Februar 2019 zu sehen.
Pulitzer-Preisträger Daniel Etter porträtiert Kinder in Syrien

Das Schicksal der Kinder in Syrien macht sprachlos und verdient Aufmerksamkeit. Fotograf und Pulitzer-Preisträger Daniel Etter hat Kinder porträtiert, die der Krieg grausam getroffen hat. Seine Fotos zeigen Mädchen und Jungen in einem geschützten Moment, in dem sie ganz bei sich sind. Ihre Mimik und Gesten erzählen mehr als Worte. Jedes Gesicht steht für eine individuelle Geschichte und gleichzeitig für eine ganze Generation von Kindern, die Unvorstellbares erleiden musste.

Die Bilder wurden erstmalig in NRW in der Ausstellung »Die Stille nach der Katastrophe« präsentiert. Sie wurde von Leica Fotografie International (LFI) und den SOS-Kinderdörfern weltweit entwickelt. 

Daniel Etter berichtet als Fotograf und Reporter regelmäßig aus den Krisenregionen dieser Welt. Im Jahr 2016 hat er für eines seiner Fotos den Pulitzer-Preis erhalten. 2017 war Etter mit einer Leica M in Einrichtungen der SOS-Kinderdörfer im Großraum von Damaskus unterwegs, um zu veranschaulichen, wie es Mädchen und Jungen geht, die ihre Mütter, Väter oder Geschwister verloren haben. „Diese Kinder sind innerlich so sehr verwundet, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass sie je ein normales Leben führen können“, sagt Daniel Etter.

Eröffnung am Mittwoch, 10. Oktober, 18:30 Uhr
Die Ausstellung war bis 24. November im Foyer der Johanneskirche zu sehen.

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