Gottesdienst live Text

Ellipse von Katharina Grosse, angebracht außen an der Johanneskirche

Eine Klang- und Lichtinstallation von Claudia Robles-Angel

Die Installation REFLEXION - In Sync / Out of Sync - von Claudia Robles-Angel verbindet Klang, Licht und Architektur. Gleichzeitig lädt sie Besucher:innen ein, mit dem eigenen inneren Körperrhythmus eine Atmosphäre zu schaffen. Die Installation beinhaltet Licht- und Soundelemente im Kirchraum. Zwei Personen sind eingeladen, mit ihren Herzschlägen via Fingerpulssensoren ein audiovisuelles Umfeld aus Klang und Licht zu erzeugen, paarweise, Herz an Herz, gehen die Körperrhythmen der beiden Menschen über in Harmonie oder Dissonanz. Durch die empfundene Empathie für den jeweils anderen, können sie ihre Herzfrequenzen synchronisieren. Klang, Licht, Raum und Körper vereinen sich, es entsteht ein neues Arrangement, das sinnlich erfahrbar wird.
Im Rahmen der Vernissage, fand eine Performance statt, die die Grundprinzipien der Installation mit den Mitteln von Tanz und Perkussion künstlerisch umsetzte und veranschaulichte.

Die Ausstellung war vom 26. Januar bis 19. Februar, donnerstags bis samstags von 17 bis 20 Uhr geöffnet.
MMGerdau Obra ClaudiaRobles LPD 300
26. Januar 2022, 19 Uhr: Vernissage und Performance

Begrüßung und Einführung
Barbara Wengler, Kulturwissenschaftlerin, Johanneskirche Düsseldorf
Performance
Elisa Marschall, Tanz
Arturo Portugal, Schlaginstrumente
Javier A. Garavaglia, Klangregie
Andreas Gernemann-Paulsen, Physical Computing
Julia Bogner-Dannbeck, Licht
Claudia Robles-Angel, Konzeption und Künstlerische Leitung

Die Künstlerin ist anwesend.
Alle Veranstaltungen und Ausstellungsbesuche finden unter Einhaltung der aktuell geltenden Coronaschutzverordnung statt.

Aktionen und besondere Termine

Mittwoch, 26. Januar und Donnerstag, 27. Januar, 18 Uhr
10-Minuten-Andacht

In der Eröffnungswoche widmen sich die täglichen Andachten dem Thema der Installation.
Freitag, 28. Januar, 19 Uhr
Choral Evensong – Ein musikalischer Abendgottesdienst

Predigt zur Installation: Pfarrer Dr. Uwe Vetter
Musik: Johanneskantorei unter Leitung von Wolfgang Abendroth
anschließend Öffnung der Installation von 20 bis 21 Uhr
Freitag, 11. Februar, 19 Uhr
Künstlergespräch

Claudia Robles-Angel spricht über das Projekt REFLEXION - In Sync/out of Sync- mit Prof. Dr. Renate Buschmann, Lehrstuhl Digitale Künste und Kulturvermittlung an der Universität Witten/Herdecke.
anschließend Öffnung der Installation bis 21 Uhr
Montag, 14. Februar, 17 bis 20 Uhr
Herz an Herz – Aktion zum Valentinstag

Schlagen Eure Herzen im Einklang?
Am Valentinstag sind besonders Paare eingeladen, die Installation auszuprobieren und zu versuchen, die Herzschläge zu synchronisieren.
Die Künstlerin ist anwesend.

Eine Ausstellung, die das Leben feiert

Der Rostocker Verein »Gemeinsam mehr Mut e. V. - Wege bei Krebs« lud Patientinnen mit der Diagnose Krebs zum Projekt »Lust auf Verwandlung« in ein Studio am Fischereihafen in Rostock ein. Vier Maskenbildnerinnen des Volkstheater Rostock machten mit viel handwerklichem Geschick die optische Verwandlung möglich. Als sich die Teilnehmerinnen zum ersten Mal verwandelt im Spiegel sahen, hielt der Fotograf Andreas Duerst diesen Moment mit seiner Kamera fest. Eine Wanderausstellung zeigt zwölf dieser beeindruckenden Porträts mit den Aussagen der Frauen, die Journalist Dirk Böttcher für einen Bildband und eine filmische Dokumentation befragt hat.

Die Initiatoren Jacqueline Boulanger, Wolfgang Schmiedt und Andreas Duerst haben mit diesem Projekt eine Aktion fortgesetzt, die von der Belgischen Hilfsorganisation »Mimi Ullens Foundation« ins Leben gerufen wurde, um Krebserkrankten einen Augenblick der Sorgenfreiheit zu schenken. Die Foundation erhielt dafür den Goldenen Löwen des »Cannes Lions International Festival of Creativity«, der weltweit bekanntesten Veranstaltung der Werbebranche und weitere acht Löwen in Silber, vergleichbar mit dem Oscar der Filmwelt.
Für die Teilnehmerinnen bedeutete das Projekt »Lust auf Verwandlung« nicht die Chance zum Entfliehen aus der Realität, vielmehr ist es der Beweis dafür, was diese alles bereithält und erlaubt. Zum Leben mit Krebs gehört es auch, dass Freude, Spaß, Gemeinsamkeit und Schönheit nicht ausgeschlossen sind. Für diese Frauen war der Rollenwechsel Teil der Realität Krebs und ein Zeichen, dass man lebt. Dass vieles möglich ist, man vieles sein kann.

Nun zeigt das Interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin am Universitätsklinikum in Düsseldorf die Ausstellung anlässlich seines 10. Geburtstages zunächst in der Düsseldorfer Johanneskirche.

2. bis 17. Oktober | dienstags bis samstags | 12 bis 18 Uhr

28. Februar bis 22. März 2020

Irena Paskali wuchs in Skopje, Mazedonien, auf und studierte an der dortigen Akademie der bildenden Künste. Später wechselte sie an die Kunsthochschule für Medien Köln, wo sie ihr postgraduales Studium abschloss.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen der Mensch und seine Identität in der Gesellschaft. Die Werke sind durch einen sozio-politischen Hintergrund motiviert: Konflikte, Zerrissenheit der Kulturen und Religionen, Verfremdung. Themen, die sie in ihrer Heimat hautnah erlebte und die sie weiter begleiten. Den Orten, Themen und Menschen nähert sie sich dabei wertfrei in einer erzählenden Rolle.
Das Projekt »Die Ruine« entstand in Sefrou, Marokko, während eines Artist in Residence Programms. Es kombiniert Zeichnungen, Fotografie und eine Videoinstallation.
In der Altstadt von Sefrou im Norden Marokkos lebte bis Mitte des 20. Jahrhunderts eine der größten und ältesten jüdischen Gemeinschaften Marokkos, die bis ins 9. Jahrhundert zurück belegt ist. Durch Flucht und Vertreibung anlässlich der israelischen Staatsgründung verlassen, nagte an den historischen Gebäuden der Zahn der Zeit. Diese stummen Zeitzeugen sind heute Kulisse eines Alltags. Menschen haben hier ihre Orte der Begegnung, leben ein einfaches Leben. In unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksformen nähert sich Irena Paskali diesem Ort, interpretiert seine Seele und inspiriert zu Lebendigkeit.

Sefrou7 c Irena Paskali 240Freitag, 28.2.
19:00 Choral Evensong – Der musikalische Gottesdienst nach anglikanischer Tradition in der Johanneskirche mit Pfarrer Dr. Uwe Vette und der Johanneskantorei unter Leitung von Wolfgang Abendroth
20:00 Eröffnung der Ausstellung

 

Freitag, 20.3.
19:00 Freitag um 7 – Frühling
Zum Frühlingsanfang spielt Wolfgang Abendroth Werke von Bach, Lemare und Vierne. Improvisationen über marokkanische Melodien ergänzen das Programm und markieren das Ende der Ausstellung.

Die Ausstellung war vom 28. Februar bis 22. März immer dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. 
Eine Wanderausstellung der Evangelischen Kirche im Rheinland
Christoph Dahlhausen
Konstantinos Angelos Gavrias
Krüger & Prothmann
Molitor & Kuzmin
Diana Ramaekers

Um den Dialog zwischen Theologie und Lichtkunst zu vertiefen, präsentiert die Evangelische Kirche im Rheinland die Wanderausstellung »und … LICHT«. Sieben international renommierte Künstlerinnen und Künstler haben Werke für die Ausstellung geschaffen, die sich mit dem Thema Licht befassen, christliche Botschaften beleuchten und hinterfragen. Die Ausstellung wandert durch verschiedene Kirchen im Rheinland und so treten die einzelnen Arbeiten an den jeweiligen Orten in Beziehung zur Architektur der Räume und den dort herrschenden Lichtverhältnissen. Zu sehen sind neben Projektionen, Videoinstallationen und Fotografie auch Glasarbeiten und Lichtobjekte.

Donnerstag, 21. November | 19 Uhr – Eröffnung der Ausstellung
Nach einer kurzen Begrüßung und einer kompakten Kuratorenführung durch die Ausstellung sprechen Kurator Holger Hagedorn und Dr. Frank Vogelsang, Leiter der Evangelischen Akademie im Rheinland, auf dem Podium im Foyer mit den anwesenden Künstlerinnen und Künstlern.

In der Woche vom 26. bis 29. November widmeten sich die 10-Minuten-Andachten Dienstag bis Freitag um 18 Uhr dem Thema der Ausstellung.

Freitag, 29. November | 19 Uhr – Der Sonne Licht und Pracht - Blechbläserensemble CON SPIRITO
Licht kann hell sein, dämmrig, entlarvend, schummrig oder festlich glänzend. Unter der Überschrift »Der Sonne Licht und Pracht« bringt das Programm verschiedenste Lichtstimmungen zu Gehör – musikalisch und poetisch. Es ist Mischung aus Lesung und Konzert, der Eintritt ist frei.
Text: Pfarrerin Mareike Maeggi
Musik: Landesposaunenwart Jörg Häusler und Blechbläserensemble CON SPIRITO

Samstag, 14. Dezember | 17 Uhr – Kuratorenführung durch die Ausstellung mit Holger Hagedorn

Die Ausstellung war vom 21. November bis 18. Dezember 2019 in der Johanneskirche zu sehen.
Bilder aus der Palliativstation

Gezeigt wurden Fotografien von Bildern, die Menschen auf der Palliativstation gemalt haben. Die Gemälde dokumentieren eindrücklich die kreativen und kommunikativen Prozesse, die an solch einem besonderen Ort stattfinden können.
Manche entdecken hier eine Form, Lebendigkeit zu bewahren. Andere empfinden den ursprünglichen Stolz der Kunstschaffenden über ihr Werk.

Entstanden sind die Bilder im Rahmen der kunsttherapeutischen Begleitung durch Ute Zaruba-Simmonds auf der Palliativstation des Florence-Nightingale Krankenhauses Kaiserswerth.
Sie veranschaulichen die Fähigkeit der Menschen, sich durch die Nähe des Sterbens berühren und verändern zu lassen und eröffnen so den Betrachtenden die Möglichkeit, sich neu auf die Wege zwischen Himmel und Erde einzulassen.

Dienstag 8. Oktober | 18 Uhr – Eröffnung der Ausstellung
Die Eröffnung der Ausstellung erfolgt im Rahmen der 10-Minuten-Andacht mit Pfarrer Dr. Ulrich Lüders. Eine Ausstellung anlässlich der Woche der Seelsorge im Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf.

Sonntag, 13. Oktober | 10 Uhr – Gottesdienst zur Woche der Seelsorge
mit Pfarrer Dr. Ulrich Lüders und Team der Abteilung Seelsorge des Evangelischen Kirchenkreis Düsseldorf

Die Ausstellung war vom 8. bis 13. Oktober 2019, dienstags bis samstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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