Bioethische Abweichung als Grundprinzip der Paradiesgestaltung

Der in der Ukraine geborene und in Düsseldorf lebende Künstler Aljoscha präsentiert eine große raumgreifende Installation in der Johanneskirche Stadtkirche Düsseldorf. Erhaben, schwerelos, gar schwebend, leuchtend, leicht und unantastbar, utopisch, allmächtig, ja überwältigend, hoch oben, so erscheint Aljoschas Installation in der Johanneskirche in Düsseldorf. Auf Basis von Acrylfarbe, Silikon und Acrylglas kreiert Aljoscha futuristische Organismen, die über Zeit und Raum erhaben sind.

Die Ausstellung wurde bis 4. September 2022 verlängert und ist immer dienstags bis samstags in der Zeit von 12 bis 18 Uhr geöffnet.  

RUACH – Atem.Wind.Geist.: Kirche als Gestaltungs- und Entfaltungsraum
Die Installation in der Johanneskirche ist Teil einer Ausstellungsreihe: Pfingsten 2022 präsentiert die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) das Kunstprojekt RUACH – Atem.Wind.Geist.
Fünf international renommierte Künstlerinnen und Künstler erhalten in ausgewählten Kirchen einen Gestaltungs- und Entfaltungsraum. Ein Experiment mit großem Potential und zugleich offenem Ausgang. Schon in diesem Herangehen spiegelt sich eine Grunderfahrung mit dem Wirken der biblischen Geistkraft RUACH: RUACH schafft Raum, setzt in Bewegung, führt aus der Enge in die Weite und macht so lebendig. Die Erfahrung inspirierender Geistkraft als Ausgangspunkt teilen Glaube und Kunst.
Diesem Experiment stellt sich auch der Künstler Aljoscha in der Düsseldorfer Johanneskirche.
Auch die anderen raumbezogenen Installationen der Künstlerinnen und Künstler der Ausstellungsreihe RUACH treten in Beziehung zur Architektur der evangelischen Kirchen, sowie zu den dortigen Raumverhältnissen und Stimmungen. Das gesamte Projekt ist zu finden unter kunst.ekir.de.