Innenraum der Johanneskirche

Stadtkirche

antependium.weiss In der Weihnachtszeit, also von Heiligabend die bis zum letzten Sonntag nach Epiphanias (Ende Januar), und zu Ostern sind die Altäre und Abendmahlstische unserer Kirchen in Weiß gekleidet.

antependium.schwarzAn einem Tag im Kirchenjahr sehen wir schwarz. Wenn die Altäre nicht völlig leer dastehen, bedeckt sie ein schwarzes Tuch wie ein Trauerflor. Schwarz ist keine Farbe, es ist das Fehlen allen Lichts und die Abwesenheit jeglicher Couleur.

antependium.violettViolett ist die Farbe der Adventszeit, der Passionswochen und des Buß- und Bettags. Das ist erstaunlich, in der Bibel gibt es nämlich kein eigenes Wort für Violett! Aber der Regenbogen kennt diesen Farbton zwischen blau und rot.

antependium.rotZu Pfingsten und zum Reformationstag am 31. Oktober werden rote Antependien (lateinisch: ›Vorhang‹) vor den Altar und ans Predigtpult gehängt, um an die Urglut des Glaubens zu erinnern.

Offen in mehrfacher Hinsicht präsentiert sich das Foyer der Johanneskirche. Auf zeitlose Weise hat Designer Axel Kufus durch Baukunst einen offenen Raum geschaffen, der licht, klar und schlicht und doch verbindlich die Hereinkommenden freundlich empfängt. So wuchtig, fast kolossal der Sakralbau von draußen erscheint, innen zeigt die Johanneskirche im Café eine überraschend zurückhaltende Leichtigkeit.

Das Café im Foyer ist über den Seiteneingang mit Rollstuhl oder Kinderwagen zugänglich. Drinnen sitzen Zeitungsleser, Kuchengenießer, Menschen im Gespräch. Es kommen die Banker und Juristen der benachbarten Institutionen zum Mittagstisch, Journalisten nutzen die ruhige und doch anregende Atmosphäre für Interviews. Stammgäste, beginnen den Morgen im Café, Kartenspieler verbringen hier ihren Nachmittag. Einsame genießen das Treiben um sich herum. Touristen schauen herein auf der Suche nach einem Häppchen Kirchenkultur und einem guten Kaffee, neben ihrem Tisch die Tüten der Modehäuser der benachbarten Kö. Migranten haben die Kirche entdeckt und üben sich in der Konversation deutscher Sprache. Und Wohnungslose wärmen sich an einem heißen Tee, neben sich die Beutel mit gesammelten Pfandflaschen. Die Vielfalt unter den Gästen beeindruckt täglich auf Neue. Nur wenige Orte in der Stadt bringen Menschen von solch unterschiedlichen Lebenswelten zusammen – manchmal sogar an einen Tisch.

Das Café im Foyer bietet Kaffee- und Teespezialitäten des fairen Handels, Kuchen und ein Mittagsangebot an.

Das Mittagsangebot variiert an den unterschiedlichen Wochentagen. Mittagstisch mit einer warmen Mahlzeit inkl. Salat bieten wir dienstags (vegetarisch) und donnerstags zum Preis von 4,50 Euro an. Mittwochs gibt es lecker belegte Brötchen (1,50 Euro) und freitags eine warme Suppe zum Preis von 3 Euro.

Der Cafébetrieb wird durch das Engagement von derzeit 40 ehrenamtlich Mitarbeitenden ermöglicht.

Neben dem Ausschank und Zubereiten von Getränken und dem Anbieten von Speisen sind die Ehrenamtlichen des Cafés erste Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für Gäste, sind bei Sorgen und Nöten gesprächsbereit, beantworten Fragen und geben Informationen über die Johanneskirche und ihr Programm.

Nach einer Einarbeitungsphase übernehmen die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter alleine oder zu zweit einmal wöchentlich eine Schicht von 2 bis 4 Stunden im Café. Bei einem monatlichen Teamtreffen werden allgemeine Fragen geklärt, organisatorische Dinge und der Dienstplan besprochen. Außerdem macht das Team Exkursionen, beispielsweise zu sozialdiakonischen Einrichtungen in Düsseldorf sowie einen gemeinsamen Sommerausflug.

Sie sind interessiert?

Melden Sie sich gern bei der Leiterin des Cafés: Barbara Wengler, 0211 135811

Dienstag bis Samstag in der Zeit von 10 bis 18 Uhr

Das Café im Foyer ist über den Seiteneingang mit Rollstuhl oder Kinderwagen zugänglich.

Eine behindertengerechte Toilette steht zur Verfügung.

Nach oben