Ellipse von Katharina Grosse, angebracht außen an der Johanneskirche

Arbeiten von Gabriele und Hubert Begasse 

In ihrer gemeinsamen Ausstellung hinterfragen Gabriele und Hubert Begasse den Begriff des Profanen. Gemeinhin werden profanen Gegenständen keine magischen Eigenschaften und Wirkungen zugesprochen. Das Profane. laut Duden "vor dem Heiligen liegend" ist von diesseitiger, weltlicher Natur; als Gegenbegriff gilt das Sakrale. 

Gabriele Begasse zeigt eine Auswahl ihrer Schriftbilder. Sie geht davon aus, dass es eine sogenannte "Urschrift" gibt, den Nukleus für die babylonische Vielfalt der Weltsprachen. Folgerichtig sind die Buchstaben ihrer "Schriftbilder" nicht Zeichen für etwas anderes, sondern bezeichnen ein unbekanntes Terrain. Gleichzeitig sind sie eine künstlerische Suche nach dieser Urschrift – einer Schrift, die alle anderen Schriften in sich trägt.

Hubert Begasses Werkreihe "Bildschirme" bestehen aus Stahl oder Messing, Zugfedern und dünnen Kunststoffplatten aus Celluloid. Nach Vorgaben des Künstlers werden die Bleche mittels moderner Technik geschnitten, anschließend gekantet und mit einer dünnen Membran versehen, die fragil an Zufedern befestigt ist. Diese "Trampoline des Lichts" entstehen aus der Transformation der Werkstoffe und setzen vielfältige Assoziationen frei. 

Vom 12. Oktober bis 6. November 2013 zeigte die Johanneskirche Stadtkirche künstlerische Arbeiten von Gabriele und Hubert Begasse. 

Eröffnung der Ausstellung war am Freitag, 11. Oktober 2013 um 20:15 Uhr in der Johanneskirche.

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