Ellipse von Katharina Grosse, angebracht außen an der Johanneskirche

 

Bild_LenzeDie Werke von Franz Anton Lenze basieren auf literarischen Vorlagen, die in ein bildnerisches Konzept übertragen werden. Dabei wird der Text zunächst in das Braille’sche Punktschrift Alphabet übersetzt und mit Bausteinen fühlbar – also auch für blinde Menschen lesbar – gemacht.

„Fummeln“ - das ist Blindenjargon und bezeichnet salopp eben diese Art der Wahrnehmung. Durch die Anordnung werden auch Farbe und Form zu wichtigen Symbolträgern. Auf diese Weise sprechen die Bilder mehrere sinnliche Wahrnehmungsebenen an und leiten durch die Synergie von Wort – Farbe – Form einen Wahrnehmungsprozess ein, zu dem Sehende und Blinde auf unterschiedliche Weise Zugang finden.

 

 

Die Eröffnung der Ausstellung fand im Rahmen der 10. Düsseldorfer Tage der Blinden und Sehbehindertenseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland statt.

 

Dies Ausstellung war vom 3. bis16. Oktober 2009 in der Johanneskirche zu sehen.

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