Ellipse von Katharina Grosse, angebracht außen an der Johanneskirche

Kirsten Krügers Skulptur »Sturm«

Vom 16. bis 28. Mai 2013 wird die Skulptur »Sturm« der Düsseldorfer Künstlerin Kirsten Krüger in der Johanneskirche Stadtkirche zu sehen sein.

Das Christentum kennt verschiedene Symbole und Metaphern für den Heiligen Geist, am bekanntesten sind die Taube, das fließende Wasser, das Feuer und der Wind. Auch im Alten Testament (dem jüdischen Tanach) wirkt der Heilige Geist. Die göttliche »ruach« oder der heilige Atem wirkt von Anbeginn und ist JHWHs schöpferische Kraft, mit der JHWH spielerisch-schwebend die Welt erschafft. Aber wie kann man Atem, Wind oder Hauch erfahrbar machen? Man kann Wind weder riechen, schmecken noch sehen, aber man kann ihn spüren; beispielsweise wenn die Harre vom Wind verweht werden oder man kann ihn hören und sehen, wenn er die Blätter eines Baumes rascheln lässt.

Anlässlich des diesjährigen Pfingstfestes zeigt die Johanneskirche eine Skulptur der Düsseldorfer Künstlerin Kerstin Krüger. »Sturm« (2011) ist ein Baum, dessen blattlosen Äste vom starken Wind zur Seite gedrückt werden. Betrachtende können den Sturm nicht sehen, aber seine Konsequenz: die gebeugten Äste. Hörbar wird der Sturm durch die "Große Möve" − in Form einer Plastiktüte − die sich mit ihrem Schnabel fest am Baumstamm klammert. Das Knistern und Rauschen der Plastiktüte verraten selbst den kleinsten Hauch des Heiligen Geistes. 

Wir laden Sie herzlich zum Themengottesdienst mit Pfarrer Dr. Uwe Vetter ein.

Pfingstsonntag, 19. Mai 2013, 10 Uhr 

StachelwesenAusstellung im Kirchenraum

Matthias Hintz, geboren in Merseburg/Saale, studierte in Halle, Berlin und Düsseldorf. Er ist Meisterschüler von Günther Uecker. Zahlreiche Ausstellungen führten seine Werke ins In- und Ausland, u.a. befinden sich seine Arbeiten im Deutschen Bundestag, im Willy Brandt-Haus Berlin,in der Deutsche Bank AG-Kunstsammlung Frankfurt/Main, in der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf etc.

Matthias Hintz begibt sich mit seinen Arbeiten auf die Suche nach dem Mensch in den Dingen. Großformatige Skulpturen, in menschenähnlicher Gestalt aus digitalen Datenträgern gefertigt, werfen während der Ausstellungszeit in der Johanneskirche neue und alte Fragen auf, bieten neue An- und Einsichten.

Austellungseröffnung
Donnerstag, 3. November 2011, 19 Uhr

Themengottesdienst
Samstag, 19. November 2011, 21 Uhr
Predigt: Pfarrer Dr. Uwe Vetter

Die Ausstellung war vom 3. bis 20. November  2011 in der Johanneskirche zu sehen.

Altartücher mit Symbolen der Schöpfung

Für die evangelische Johanneskirche am Martin- Luther-Platz schuf die Künstlerin Sonja Weber Behänge für Altar und Kanzel. Die gewebten Bilder beruhen auf Motiven aus der Natur – Wasser, Wolken und Feuer.

presse antependienDer Verzicht auf gängige Kirchenkunst- Paramente war ein Risiko, das City-Pfarrer Uwe Vetter und das Presbyterium für eine stimmige Gestaltung der modern gehaltenen Johanneskirche bewusst eingingen. Sie suchten für die notwendig neuen Altarvorhänge eine Gestaltung, die zum Raum passt. Und fanden in Sonja Weber eine Künstlerin, die ihren Vorstellungen mit ihren gewebten Bildern nahe kam. Die mehrfach ausgezeichnete Münchnerin macht Formen der Natur zu ihrem Thema, zeigt Wasser- und Wellenspiel, Wolken, Bäume, abstrahiert sie durch große Ausschnitte, zeigt Augenblicke der Bewegung. »Die Motive der Antependien sind zwar nicht aus der Kirchenkunst entwickelt, sie passen aber im weitesten Sinn zur Bibel, weil meine Arbeiten sich mit der Schöpfung befassen«, erklärte Weber.

Wasser, Wolken und Feuer seien auch Bilder der biblischen Welt, erklärte Vetter. Farben seien ebenfalls Zeichen für biblische Erfahrungen. »Beim Betrachten der Antependien sind diese biblischen Geschichten zu entdecken«, ist Vetter überzeugt. Allerdings braucht der Betrachter dafür Zeit und die Bereitschaft, zu beobachten und sich überraschen zu lassen. Denn die Formen sind dezent, verändern sich im Lichtspiel und unter unterschiedlichen Blickwinkeln. Möglich macht das die besondere Technik, die Weber verwendet. Sie webt ihre Bilder, die so eine dreidimensionale Struktur bekommen und lebendig wirken und Tiefenschärfe bekommen. Ab Pfingsten – dann wird das rote Antependium aufgelegt – sind die neuen Kunstwerke, die durch Spenden finanziert wurden, und liturgischen Farben Thema in Gottesdiensten. Weber stellt zudem bis zum 3. Juni eine Auswahl ihrer gewebten Bilder mit Naturmotiven aus (werktags von 10 bis 18 Uhr).

Michael Brockerhoff

Grosse_Ellipse_klein

Ein Außenprojekt der Kunsthalle Düsseldorf im Rahmen der Quadriennale 2010

Katharina Grosse zeigte zum ersten Mal eines ihrer ellipsenförmigen Bildsysteme im Außenraum. Das 6 x 8 Meter große, bemalte Objekt ist in einer Höhe von über fünf Metern so an die Fassade der Düsseldorfer Johanneskirche angebracht, dass es weit in den Raum hinein reicht.  Die gesprayte Malerei weist über die Grenzen der gewölbten Oberfläche hinaus und wirkt, als würde hier nur ein Teil eines größeren Bildes sichtbar, welches sich in den Bildraum der Kirche hineinschiebt.

Die gleichermaßen illusionistische wie abstrakte Malerei, die Größenverhältnisse von Kirche und Objekt und die Mehrdeutigkeit als Objekt und Bildträger eröffnen einen Denkraum, in dem der Zuschauer zum Akteur wird. Dadurch dass hier koexistiert, was sich sonst entgegensteht, kann eine gesellschaftlich weitreichende Erfahrung gemacht werden: Die Wirklichkeit geht in ihren Möglichkeiten auf, sie kann hierarchielos immer wieder neu gestaltet werden.

Die in Berlin lebende Malerin Katharina Grosse studierte in Düsseldorf und wurde dort jüngst zur Professorin an der Kunstakademie berufen. Ihre Arbeiten finden internationale Aufmerksamkeit.

Die Arbeit war im Rahmen der Quadriennale 2010 vom 11. September 2010 bis 16. Januar 2011 zu sehen und wurde noch bis Mitte Juli 2011 verlängert.

Klaus_Sievers_Wnsche

Vom 15. Januar bis 7. Februar 2010 stellte der Düsseldorfer Künstler Klaus Sievers ausgewählte Textarbeiten im Café im Foyer der Johanneskirche aus.

Ausstellungseröffnung
Freitag, 15. Januar 2010, 19 Uhr, Café im Foyer


Begrüßung: Barbara Steinheuer, M.A., Johanneskirche Stadtkirche
Einführung: Dr. Petra Winkelmann, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
Grußwort: Superintendent Ulrich Lilie, Evangelischer Kirchenkreis Düsseldorf
Musik: Christian Bauer, Gitarre & Wilfried Nogatz, Gitarre und Bass

Themengottesdienst
Sonntag, 31. Januar 2010, 10 Uhr, Johanneskirche
Predigt: Pfarrer Dr. Uwe Vetter

Öffnungszeiten
Montag – Freitag 10 – 18 Uhr, an Sonn- und Feiertagen nach den Gottesdiensten

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