Ellipse von Katharina Grosse, angebracht außen an der Johanneskirche

Fotografien von Tom Thum

Der 15jährige Tom Thum präsentierte in der Johanneskirche seine erste Ausstellung.
Seit mehr als drei Jahren fotografiert Tom Thum mit Begeisterung—vor allem auch Menschen. Deren Charakter zu entdecken, abzubilden und dann im Bild gebannt als Großformat an die Wand zu bringen fasziniert den Jungfotografen besonders. Entdeckungsfreude, Neugier, Interesse am Motiv und ein waches Auge sprechen aus seinen ersten Arbeiten.

Die Ausstellung war vom 1. bis 25. April in der Johanneskirche zu sehen.
Finissage am Samstag, 25. April, 17 Uhr

Wanderausstellung zum 600. Gedenktag der Verurteilung und Verbrennung von Jan Hus durch das Konstanzer Konzil.

1. - 22. Februar 2015
Die Wanderausstellung wurde konzipiert und produziert vom Hussitenmuseum in Tabór, sie wird koordiniert vom Hus-Museum Konstanz.
Das Ausstellungsprojekt in der Johanneskirche war eine Kooperation mit der Herrnhuter Brüdergemeine in Nordrhein-Westfalen.

Dienstag, 3., 10. und 17. Februar um 18 Uhr
10-Minuten-Andachten zu Hus' Anliegen
mit Pfarrerin Katharina Rühe, Herrnhuter Brüdergemeine NRW

Sonntag, 22.2. um 10 Uhr
Themengottesdienst mit Pfarrer Dr. Uwe Vetter und Pfarrerin Katharina Rühe, Herrnhuter Brüdergemeine NRW

Kunststudierende der TU Dortmund in der Johanneskirche Düsseldorf 

Fabienne Andree
Pia Drüphake
Katharina Görges
Alicia Jäger
Steffen Jopp
Olivia Malek
David Mellin
Donja Nasseri
Susanne Schütz
Sven Ullrich

Studierende des Seminars für Kunst und Kunstwissenschaft an der TU Dortmund gestalteten raumbezogene Arbeiten für die Johanneskirche.
In Zusammenarbeit mit Studierenden des Instituts für Kunstgeschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf hat die Johanneskirche die jungen Künstlerinnen und Künstler aufgefordert, mit ihren Arbeiten im Spannungsfeld der Themen Farbe, Zeit und Raum zu agieren.
Die zehn jungen Künstlerinnen und Künstlern zeigten Werke aus den Bereichen Malerei, Skulptur, Fotografie, Video und Installation, die verschiedene Bereiche des Kirchraumes künstlerisch erschlossen.

Beispielsweise wurden die beiden Glaskästen auf der Orgelempore bespielt. Es gab eine kombinierte Videoarbeit mit Grafik, die Wege durch den Kirchraum zeigt, und eine mit Höhenrauschen arbeitende Arbeit, die einen Raum im Raum schuf. Außerdem wurden einige Malereien gezeigt, darunter ein Triptychon mit dem Titel „Leib“. Des weiteren gab es eine Fotoarbeit, die in ihrer Präsentationsform die Fensterform aufgriff und so den Zusammenhang zwischen dem Außen und dem Innen des Raumes herstellte. Ergänzt wurde diese Vielfalt durch eine plastische Arbeit zum Thema Hören und Gehört werden.

Donnerstag, 2. Oktober 19:00 Eröffnung
Mittwoch, 22. Oktober 19:00 Künstlergespräche
Sonntag, 26. Oktober 10:00 Themengottesdienst und Katalogpräsentation

*you only live once: Junge Menschen zeigen Ansichten vom Sterben - und vom Leben

Sterben und Tod. – Was ist das Ende? Wie sieht es aus? – Fragen, die nur schwer zu beantworten sind. Vielleicht, weil das Ende Angst macht, wie alles Unbekannte, vielleicht, weil es zu sehr mit der eigenen Existenz verbunden ist, vielleicht weil wir in einer sich schnell wandelnden Informationsgesellschaft auch neue Antworten auf unsere Haltung gegenüber Sterben und Tod entwickeln müssen.

Die Ausstellung zeigte ausgewählte Arbeiten junger Menschen, die sich künstlerisch mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben.

Eröffnung war am 4. Juli und die Ausstellung war bis 4. August 2014 zu sehen.

Ausgangspunkt für die Ausstellung ist das Kunstprojekt YOLO* (you only live once), das das interdisziplinäre Zentrum für Palliativmedizin am Universitätsklinikum Düsseldorf in diesem Jahr unter dem Titel »This is the end« ausgeschrieben hat. Damit möchte das Zentrum einen Beitrag zum gesellschaftlichen Diskurs über Tod und Sterben leisten, besonders jungen Menschen einen Anstoß zur Entwicklung einer persönlichen, reflektierten Haltung zu den Themen geben und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich machen.

Informationen zum Projekt gibt es unter:
www.uniklinik-duesseldorf.de/unternehmen/kliniken/palliativmedizin/projekte

Möglichkeit zur aktiven Teilnahme am Diskurs:
www.facebook.com/YOLOartandpalliativecare

Fotografien von Ann-Kathrin Kampmeyer

 Wie sehen obdachlose Frauen aus? Gibt es das typische »Obdachlosengesicht«? Können wir wirklich anhand eines Gesichtes unterscheiden, ob eine Frau auf der Straße lebt oder in geregelten Verhältnissen? Um sich dieser Frage zu stellen, hat die Fotografin Ann-Kathrin Kampmeyer insgesamt 26 Frauen aus geregelten und nicht geregelten Verhältnissen portraitiert.

Die Frauen im Alter von 18 bis 70 Jahren wurden unter den immer gleichen Bedingungen fotografiert. Bei den Portraits geben weder Make-up, Schmuck, Kleidung noch genaue Angaben zur Identität Aufschluss darüber, woher diese Frauen kommen. Können wir aus der Serie von 26 Portraits die 6 Frauen ausfindig machen, die obdachlos sind? Der Betrachtende wird nicht mit einer Auflösung belohnt, sondern ist aufgefordert, selbst zu entscheiden, wie die Frauen auf ihn wirken und die Ungewissheit auszuhalten.

Die Ausstellung fand im Rahmen der Benefizveranstaltung zum 10 jährigen Bestehen von ARIADNE, Notaufnahme für Frauen der Diakonie in Düsseldorf statt.

Die Bilder waren vom 8. bis 23. März in der Johanneskirche zu sehen.

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