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duesseldorfer-kammerchorDüssel­dor­fer Kam­mer­chor

Der Düsseldorfer Kammerchor wurde 1985 gegründet und besteht aus 32 Sängerinnen und Sängern. Er widmet sich anspruchsvoller a-cappella-Literatur in kleiner Besetzung, barocken Oratorien in historischer Aufführungspraxis sowie zeitgenössischer Musik.

Zum Repertoire gehören Stücke von Leonhard Lechner, Monteverdis Marienvesper und Bachs Matthäuspassion, aber auch Penderecki und Kluge, von der vierstimmigen a-cappella-Motette bis zur h-moll Messe von J.S. Bach. Starke Motivation und geringe Fluktuation der Chormitglieder trugen dazu bei, dass der Chor kontinuierlich seine Qualität steigern konnte.

Neben Auftritten in Düsseldorfer Kirchen und anderen Aufführungsstätten gab es auch immer wieder Auftritte in deutschen Städten, Konzertreisen ins Ausland und Rundfunkaufzeichnungen. Hervorzuheben sind hier der Totentanz von Hugo Distler als szenische Aufführung mit Tänzern der Deutschen Oper am Rhein (1990), die Marienvesper von Claudio Monteverdi (1993, 2005), die Carmina Burana von Carl Orff als szenische Aufführung im Rahmen des Düsseldorfer Altstadtherbstes im Opernhaus Düsseldorf (1995) sowie die Bach Birthday Party, Veranstaltung anlässlich des Geburtstags von J.S. Bach mit verschiedenen Werken von Bach, sächsischem Buffet und Konrad Beikircher als Moderator, ebenfalls in der Kreuzkirche (2000, Aufzeichnung durch den WDR), ferner Konzertreisen nach Venedig (1993), ins Burgund (1996), nach Wien (1998), Israel (2000) und nach Chile (2005) mit der Uraufführung zeitgenössischer chilenischer (Escobar) und deutscher Werke (Blarr). Auch eine CD (Der bittersüße Pfeil - Liebeslieder aus Renaissance und Romantik) wurde aufgenommen.

Im Jahre 2000 wechselte der Chor an die Johanneskirche Stadtkirche, um ein Teil der dortigen Citykirchenarbeit zu werden. 2002 trat Johanneskantor Wolfgang Abendroth die Nachfolge des Gründers Joachim Vogelsänger als künstlerischer Leiter an. Seitdem wurden interessante neue Projekte wie »Das jüngste Gericht« von Buxtehude, Bachs »Osteroratorium« und Händels »Dettinger Te Deum« durchgeführt.

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