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lyda_chenIn Genf geboren, studierte Lyda Chen zunächst Violine an der Genfer Musikhochschule bei Ayla Erduran. Anschließend nahm sie Unterricht bei Lin Yao Ji am Beijing Central Conservatory of Music.

Nach ihrer Rückkehr aus China absolvierte Chen ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Genf. Dann aber wandte sie sich wieder der Musik zu – und entdeckte ihre Affinität zur Viola und ihrem Repertoire. Im Selbststudium befasste sie sich intensiv mit dem Instrument, konzertierte damit in verschiedensten Gruppierungen, trat in die Streichquartett-Klasse von Gabor Takacs ein und erwarb ein Diplom für Kammermusik an der Musikhochschule Genf.

Der musikalische Austausch mit ihrer Mutter Martha Argerich öffnete den Weg für weitere Erfahrung im Ensemblespiel mit vielen namhaften Künstlern und auf Festivals und Podien wie Verbier Festival, La Roque d'Anthéron, Viviers, Les Folles Journées de Nantes, Chambery, Salzburger Festspiele und Progetto Argerich in Lugano.

Lyda Chen hat Kammerkonzerte in Tokyo Triphony und Sumida Halls, im Teatro Colon, im Salle Pleyel und im Mozarteum Salzburg gegeben und ist als Solistin in Salta, Rosario und im San Juan Teatro in Argentinien in Erscheinung getreten. Sie gastierte beim Japan New Philharmonic Orchestra, beim Orchestra della RSI oder beim China All Star Orchestra und ist derzeit auf dem Weg, ihr Repertoire um Solosonaten für die Bratsche zu erweitern.

Auf EMI-Aufnahmen mit Quartetten von Beethoven, Schumann und Fauré sowie Quintetten von Franck und Schostakowitsch, die beim Lugano Festival eingespielt wurden, spielt Lyda Chen mit Partnern wie Ivry Gitlis, Mischa Maisky, Martha Argerich und Gabriela Montero.


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